Layoutprogramme

Um für eure Abizeitung ein möglichst professionelles Layout zu gestalten, müsst ihr mit der richtigen Software arbeiten. Normale Textverarbeitungsprogramme wie zum Beispiel Word sind hierfür alles andere als dienlich. Da ihr wahrscheinlich eine Vielzahl an Bildern habt, wird dies euer Word schnell überlasten und langsam machen. Das Problem mit so genannten Desktop-Publishing-Programmen (DTP) ist, dass die meisten von ihnen sehr teuer sind. Hier könnt ihr schnell im vierstelligen Euro-Bereich liegen. Doch keine Sorge! Im Folgenden nennen wir euch ein paar Programme, die kostenlos oder als Demoversion zur Verfügung stehen und die wir als ganz hilfreich für eure Abizeitung erachten. Außerdem findet ihr spezielle Tipps und Tricks zu Word und InDesign.

 

Hauptprogramme


Adobe InDesign

Adobe InDesign ist wohl das professionellste Programm mit dem Ihr Eure Abizeitung gestalten könnt. Dies wird auch von Druckereien und professionellen Grafikdesignern benutzt. Da dieses Programm sehr teuer ist, müsst Ihr Euch wohl auf die 30 Tage Testversion beschränken. Aber wenn Euer Layout Team aus 3 Leuten besteht sind das ja auch 90 Tage ;-)

 

QuarkXPress

QuarkXPress ist ziemlich gleich zu InDesign. Ihr müsst einfach für Euch entscheiden, womit ihr besser arbeiten könnt. Da wir InDesign für das bessere Programm halten beschränken wir uns bei unseren Tipps auf InDesign.

 

Adobe Page Maker

Adobe Page Maker ist das Vorgängerprogramm von Adobe InDesign.

 

Calamus

Calamus ist eine gute und günstige Alternative zu den großen und teuren DTP Programmen wie InDesign und QuarkXPress.

 

Scribus

Scribus ist ein kostenloses DTP Programm und ein ganz netter Ersatz zu den teuren Profiprogrammen

 

RagTime

RagTime ist ebenfalls ein DTP Programm, welches als 30tägige Testversion erhältlich ist.

 

 

Hilfsprogramme


FreeHand

FreeHand ist ein vektorbasiertes Grafik- und Zeichenprogramm. Dieses erhaltet ihr entweder für 139€ oder als 30tägige Testversion

 

Inkscape

Dient zur Erstellung von Vektorgrafiken und kann kostenlos herunter geladen werden.

 

Corel Draw

Corel Draw ist eine Grafik –und Bildbearbeitungssoftware welche zur Produktreihe von Corel gehört. Diese könntet ihr vielleicht auch auf euren Schulrechnern finden. Sprecht doch mal mit euren Informatik Lehrern.

 

GIMP

GIMP ist ein kostenloses Bildbearbeitungsprogramm. Die Bedienung ist am Anfang etwas umständlich aber wenn man sich erst einmal eingefunden hat ist alles ganz leicht.

 

Irfan View

Irfan View ist ein Konverter für Windows der euch dabei hilft Eure Bilder in andere Formate umzuwandeln.

 

GraphicConverter

GraphicConverter ist ein Konverter für Mac der euch dabei hilft eure Bilder in andere Formate umzuwandeln. Kostet allerdings 39€.

 

Wichtige Formate


Dateiformat: Portable Document Format (PDF)

Um eure fertigen Layouts zu speichern und zu versenden, ist das PDF das bestmögliche Format. Es ist layoutsicher und wird von so gut wie allen Druckereien akzeptiert. Wenn ihr euer Layout mit einem DTP-Programm erstellt, dann sind diese meist in der Lage, eure fertigen Dateien in PDF zu exportieren. Solltet ihr andere Programme als Word verwenden, so braucht ihr bei Windows-Rechnern einen speziellen Konverter. Hier empfehlen wir euch entweder Ghostscript oder PDFCreator. Wenn ihr diese Programme installiert, werden sie als Drucker registriert und können dann über die Druckfunktion angesteuert werden. Bitte achtet beim Erstellen eines PDFs auf die Einstellungen, da diese, wenn sie falsch sind, das Ergebnis negativ beeinflussen können.

 

 

Grafikformate: JPEG, BMP, TIFF und PNG

Das wohl bekannteste Format für Bilder ist JPEG. Dies ist das Standardformat, wie es zum Beispiel von Digitalkameras verwendet wird. Für eure Abizeitung ist dieses Format nicht unbedingt geeignet, da es beim Komprimieren und Speichern an Qualität verliert, was dann beim Druck auffallen könnte.

Weitere Formate sind BMP und TIFF. Diese sind qualitativ sehr hochwertig, eignen sich aber auch nur bedingt, da sie nicht komprimiert und somit sehr groß sind.

PNG ist das Grafikformat, das für eure bearbeiteten Bilder am besten ist. Es komprimiert die Bilder, behält aber im Gegensatz zum JPEG die Qualität bei.

 

Tipps und Tricks zu InDesign


Im 174-seitigen PDF der Firma Cleverprinting findet ihr alles was ihr über InDesign wissen müsst.

 

Tipps und Tricks zu Word


Wie legt man ein Dokument so an, dass es mit dem Beschnitt übereinstimmt?

 

Wenn ihr euer neues Dokument geöffnet habt, klickt ihr auf den Button „Datei“. Im sich öffnenden Menü klickt ihr auf den Punkt „Seite einrichten“. Daraufhin öffnet sich ein Dialogfenster. Hier stellt ihr bei „Papierformat“ auf „Eigene Papierformate“ um. Ihr gelangt nun zum Fenster „Papierformate anpassen“. Hier klickt ihr auf das „+“ auf der linken Seite und legt ein neues Papierformat an. Ist dies erledigt, müsst ihr bei „Papierformat“ bei beiden Feldern jeweils 6mm hinzugeben, also 21,6 x 30,3 cm. Zum Schluss müsst ihr noch den „Nicht druckbaren Bereich“ komplett auf Null setzen. Nun einfach OK klicken, und euer Dokument ist so eingestellt, dass es mit dem Beschnitt beim Druck kein Problem geben sollte.

Achtet darauf, dass die geschriebenen Inhalte nicht bis an den Rand reichen, da dieser später von der Druckerei abgeschnitten wird. Der Beschnitt dient dazu, dass es später bei Bildern, die bis an den Seitenrand gehen sollen, nicht zu weißen Rändern kommt.

 

Auf der Homepage von Microsoft Office findet ihr viele nützliche Tipps und Tricks rund um das Thema Word. Folgt einfach dem Link